Kurs im TFG - Türen nur zu Beginn offen

Liebe Mitglieder der Kurse im Theodor-Fliedner-Gymnasium,

leider ist es in der Schule vermehrt zu unbefugtem Zutritt in die Hallen, aber besonders in die Umkleiden gekommen. Neben Sachbeschädigung wurden auch persönliche Dinge entwendet. Auch wenn wir gemeinsam mit der Schulleitung nach einer Lösung gesucht und gerungen haben, müssen wir leider einsehen, dass es keine gibt– außer, dass die Türen während der Stunden geschlossen bleiben.

Das bedeutet aber auch, dass sie nur geöffnet werden, wenn die Stunden beginnen, und zieht ein pünktliches Erscheinen nach sich.

In den Kinderstunden haben wir in allen Angeboten bereits oft darum gebeten, bitte pünktlich zu kommen. Möchten wir Ihren Kindern eine strukturierte Stunde anbieten, beginnt diese üblicherweise mit einer gemeinsamen Begrüßung.

Nun kommt jedoch ein weiterer, für uns unabdingbarer Aspekt hinzu: Wir dürfen die Türen nicht mehr geöffnet lassen. Das bedeutet, wir werden zu Beginn der jeweiligen Stunde die Tür zum Einlass öffnen, auch nach etwa 10 Minuten noch einmal schauen, ob Zuspätkommende da sind, danach bleibt die Tür jedoch bis zur nächsten Stunde verschlossen. Auch wenn es immer Gründe gibt, weshalb man nicht pünktlich kommen kann, sind uns hier nach langen Verhandlungen leider die Hände gebunden.

Am stärksten belasten uns natürlich die Kinderangebote. Wenn Kinder vor der Tür stehen bleiben, können wir keine Sorge dafür tragen, dass sie noch Einlass bekommen bzw. was sie, wenn nicht, in dieser Zeit tun.

Dann gibt es noch die WhatsApp-Gruppen; schreiben Sie hier gerne hinein, falls es sehr knapp wird. Wenn dann jemand hineinschaut, wird geöffnet. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass die Trainer sich auf die Leitung der Stunde konzentrieren und spätestens nach 10 Minuten nicht mehr auf ihr Handy schauen.

Insofern bleibt uns nur die Bitte an Sie: Kommen Sie bzw. Ihre Kinder pünktlich zu den Stunden!

Sollten wir bei den Zuspätkommern nun auf Empörung oder Unverständnis stoßen, sei gesagt: Der Kaiserswerther Sportverein ist der Schulleitung des Theodor-Fliedner-Gymnasiums sehr, sehr dankbar. Wir haben keine eigene Sporthalle. Die Schule ermöglicht uns in der Woche 29 (!) Sportstunden. Das macht ein Drittel unseres Kursangebotes aus.

Dies bedeutet aber nicht nur die Nutzung der Sporthallen – nein, es bedeutet ein unglaubliches Vertrauen in unseren Verein, aber auch in unsere Sportler, nämlich Sie! Dafür bedanken wir uns sehr und möchten dieses Vertrauen weiterhin als Grundlage für eine sehr gute Zusammenarbeit pflegen.

Lassen Sie uns daher nicht daran zweifeln, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Das wäre Klagen auf hohem Niveau. Ähnlich wie in der Schule sollten die Stunden von Anfang bis Ende genutzt und miterlebt werden. Vielleicht ist diese Türregelung auch eine Chance zu mehr Verbindlichkeit. Lassen Sie uns versuchen, in Zukunft von Beginn an da zu sein – im Sinne aller!

Und wenn wir nun schon dabei sind: Regeln gelten überall im Sport. Das heißt in allen Schulen: kein Zutritt mit Straßenschuhen in die Sporthallen, kein Fahrradfahren über die Schulhöfe, Achtung der Grenzen zu Bereichen der Schulbereiche bzw. der OGS.

Ja, liebe Leser, falls bis hierhin noch jemand dabei geblieben ist: Auch wir möchten nicht immer mit dem erhobenen Zeigefinger schreiben. Doch ein so großer Betrieb - mit einem so umfangreichen Angebot  - in so vielen verschiedenen Sportstätten  - ist sehr komplex, und da braucht es manchmal Vorschriften  und Rücksichtnahme– und diese muüsen kommuniziert werden.

Sehen Sie es uns nach, denn so bleibt Ihnen ein hervorragendes Sportangebot für Groß und Klein erhalten.

Einen sportlichen Abend wünscht Ihnen

Silvia Prange

 

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